Hey ChatGPT

wie funktionierst du?

 

Stell dir vor, du hast einen sehr großen Bücherstapel mit allem Möglichen: Romane, Zeitungsartikel, Code, Forenbeiträge.
GPT (Generative Pre-trained Transformer) liest zuerst sehr viel, um Muster der Sprache zu lernen – das nennt man
Pre-Training. Der „Transformer“-Teil nutzt Self-Attention, um relevante Wörter und Zusammenhänge im Kontext zu gewichten,
damit Antworten kohärent werden.

Die Vorteile auf einen Blick

Vorteil Was bringt’s?
Vielseitigkeit Texte generieren, Fragen beantworten, zusammenfassen, übersetzen, Dialoge, Ideenfindung u.v.m.
Kontextverständnis Self-Attention erfasst Abhängigkeiten im Text & erzeugt kohärente Antworten.
Wenig Vorarbeit Gute Leistung ohne aufwändiges Task-spezifisches Training (Zero-/Few-Shot).
Skalierbarkeit Mehr Daten/Parameter korrelieren oft mit besserer Performance.
Produktivität Automatisiert/unterstützt Entwürfe, Recherche, Redigieren, Support-Dialoge.

Worauf man achten sollte

  • Halluzinationen: Modelle können plausible, aber falsche Aussagen erzeugen.
  • Bias/Verzerrungen aus Trainingsdaten können sich widerspiegeln.
  • Kein Erleben: Kein „gesunder Menschenverstand“ im menschlichen Sinn. In einem Chat werden sämtliche Daten in jeder weiteren Anfrage mit berücksichtigt. Je länger der Chat, desto wahrscheinlicher können falsche oder fehlerhafte Antworten auftreten.
  • Datenschutz: Sensible Informationen sorgfältig handhaben. Sämtliche Daten, welche in ChatGPT eingegeben werden, werden seitens Anbieter gespeichert für weitere Trainings. Ein Anonymisieren der Daten vor Anfragen ist sinnvoll.

Mini-Leitfaden: So holst du mehr aus GPT heraus

  1. Klar & spezifisch: Statt „Erzähl was über Klima“ → „Nenne Hauptursachen des Klimawandels im 20. Jh. in Europa, kurz mit Quellen.“
  2. Gib Kontext: Bestehende Infos teilen („Hier ist mein Absatz … bitte prägnanter formulieren“).
  3. Ziel & Format: „Stichpunkte“, „Gliederung“, „Executive Summary“, „Blogstil“ – sag, was du möchtest.
  4. Beispiele nutzen: Ton und Stil mit einem kurzen Beispiel steuern.
  5. Schrittweise arbeiten: Brainstorming → Entwurf → Feinschliff.
  6. Prüfen & verifizieren: Fakten und Zahlen gegen Quellen checken.
  7. Iterieren: Feedback geben („kürzer“, „mehr Beispiele zu X“, „bitte neutraler“).

Prompt-Vorlage zum Kopieren:
Du bist ein/e [Rolle, z. B. Redakteur/in]. Ziel: [konkretes Ziel]. Kontext: [Kurzbeschreibung]. Format: [Stichpunkte/Gliederung/Email]. Stil: [prägnant/sachlich/locker]. Länge: [z. B. 150–200 Wörter]. Berücksichtige: [Randbedingungen].

Fazit

GPT-Anwendungen sind wie ein vielseitiger Assistent: Sie verstehen Kontext, generieren Ideen und sparen Zeit, aber nur wenn Sie einen verstehen.
Die Qualität der Ergebnisse hängt stark von dem eingegebenen Prompts ab. Je klarer das Ziel, Kontext und Format definiert sind, desto besser wird Antwort.
Zudem muss das Ergebnis stehts auf Plausibilität geprüft werden, hierzu ist die Ausgabe entsprechender Quellen stehts ratsam.